Ratgeber · 7 Minuten Lesezeit

Woran Agenturen einen seriösen Marketing Award erkennen.

Awards sind für Agenturen ein starkes Vertrauenssignal. Aber nicht jede Auszeichnung hält, was ihr Name verspricht. Sieben Kriterien zeigen, ob ein Marketing Award Leistung prämiert oder Teilnahme verkauft.

Ein Award soll Kunden zeigen, dass eine Agentur besser arbeitet als andere. Das funktioniert nur, wenn die Auszeichnung selbst glaubwürdig ist. Wer eine Plakette gegen Gebühr bekommt, gewinnt kein Vertrauen, sondern kauft ein Logo. Die folgenden sieben Kriterien helfen, das eine vom anderen zu unterscheiden.

1Ein nachvollziehbares Verfahren

Ein seriöser Award erklärt öffentlich, wie er seine Gewinner findet: wer vorauswählt, wie viele Stufen es gibt und wer am Ende entscheidet. Fehlt diese Beschreibung, bleibt offen, ob überhaupt geprüft wird.

So macht es der German Marketing Award: Die Vergabe folgt einem zweistufigen, unabhängigen Auswahlverfahren aus strukturierter Vorselektion und vertiefter Prüfung.

2Eine unabhängige, wechselnde Jury

Die Jury ist das Herz jeder Auszeichnung. Sie sollte aus Fachleuten bestehen, die kein Interesse an einem bestimmten Ergebnis haben. Eine Jury, die über Jahre gleich bleibt, entwickelt Gewohnheiten und Netzwerke. Wechselnde Besetzungen halten das Urteil frisch.

So macht es der German Marketing Award: Die finale Auswahl treffen wechselnde, unabhängige Fachjuroren aus der Branche, jährlich neu besetzt.

3Vorab festgelegte Kriterien

Bewertungskriterien gehören vor das Verfahren, nicht danach. Werden sie erst während der Bewertung formuliert, lassen sie sich an jedes gewünschte Ergebnis anpassen.

So macht es der German Marketing Award: Alle Kriterien werden vorab festgelegt und transparent dokumentiert.

4Keine käuflichen Platzierungen

Das wichtigste Warnsignal ist ein Zusammenhang zwischen Geld und Ergebnis. Wenn höhere Pakete bessere Platzierungen, zusätzliche Kategorien oder garantierte Siegel versprechen, prämiert der Award nicht Leistung, sondern Budget. Man spricht dann von Pay-to-win.

So macht es der German Marketing Award: Eine Platzierung kann weder gekauft noch beeinflusst werden. Die Vergabe erfolgt ausschließlich leistungsbasiert. Wie das aussieht, zeigt der Regler auf der Seite Transparenz.

5Eine begrenzte Zahl an Auszeichnungen

Eine Auszeichnung ist nur so viel wert, wie sie selten ist. Werden sehr viele Kategorien und Plätze vergeben, erhält am Ende fast jede teilnehmende Agentur irgendeine Ehrung. Für Kunden verliert das Siegel dann seine Aussagekraft.

So macht es der German Marketing Award: Pro Jahr werden nur 25 Agenturen zur vertieften Prüfung zugelassen.

6Offene Gebühren

Gebühren sind nicht unseriös. Die Durchführung eines Verfahrens kostet Geld, und eine Jury sollte für ihre Arbeit bezahlt werden. Entscheidend ist, wofür die Gebühr verwendet wird und dass sie keinen Einfluss auf das Ergebnis hat.

So macht es der German Marketing Award: Die Teilnahmegebühr dient ausschließlich der strukturellen Durchführung, ein Großteil der Einnahmen geht direkt an die Jury.

7Öffentlich einsehbare Gewinner

Seriöse Awards nennen ihre Gewinner offen. So kann jeder nachvollziehen, wer ausgezeichnet wurde, und die Auszeichnung wird für Kunden überprüfbar.

So macht es der German Marketing Award: Die Gewinner 2025 sind öffentlich genannt: Revaro Agency Solutions, Smith & Victory, solvamo und PrimeKontor.

✓Checkliste: Wie seriös ist Ihr Award?

Haken Sie ab, was auf den Award zutrifft, den Sie prüfen. Das Ergebnis zeigt, wie viel das Siegel für Ihre Kunden wert ist.

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Noch nichts abgehakt.

Fazit

Ein guter Marketing Award ist teuer zu gewinnen und unmöglich zu kaufen. Wer vor der Teilnahme diese sieben Punkte prüft, investiert in eine Auszeichnung, die bei Kunden tatsächlich Vertrauen schafft.

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Weiter Das Auswahlverfahren Zwei Stufen. 25 Plätze. Eine unabhängige Jury.